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Fakten über das Königreich

Geographie

Das Königreich der Walachen befindet sich in Südmähren. Es genügt, bloß den merkwürdigen Berg Radhošt mit etwaigen Schwierigkeiten zu besteigen und schon kann man das gesamte, ganze Königreich in voller Größe überblicken. Im Osten grenzt es an die Slowakei. Im Norden an das „Lašsko" -, das Lachen-land. Im Westen an die Hannakei und im Süden sind die Nachbarn der Walachen die Mährischen Slowaken und Luhačovice-Hinterwald, also der Kurort Luhačovice. Dank unserer positiven Auslandspolitik gelingt es uns, das Gebiet des Königreichs noch zu erweitern. In diesem Jahr sind unsere Grenzstädte Holešov und auch Příbor (Freiberg) geworden. Darüber hinaus haben wir festgestellt, daß in der Vergangenheit sich auch Walachen bis in der Nähe von Lipník nad Bečvou ausbreiteten und einer der Rauberritter der Walachen konnte volle 7 Jahre lang die Burg Helfštýn okkupieren. Wir hätten Lust, auch einige der attraktiven Territorien, die uns auf den ersten Blick gar nicht gehören, in den Gebieten Nordame-
rikas, Asiens und im Südpazifik zu regieren. Über etwaige Erweiterung en des Territoriums des Walachischen Königreiches werden wir Sie - unsere Bürger - natürlich sogleich informieren.

Wetter

Das Wetter im Walachischen Königreich werden Sie leicht und schnell und deutlich erkennen. Dazu genügt Ihnen nur ein Schuhband aus Ihren Schuhen (die weniger auffassungsfähigen Bürger dürfen ohne Bedenken auch beide Schuhbänder verwenden). Das Band fassen Sie mit einer Ihrer Hände an (die weniger auffassungsfähigen Bürger dürfen beide Hände verwenden) und nun strecken Sie die Hand (die Hände) aus. Jetzt beobachten Sie das Band sorgfältig für mindestens ein paar Minuten (je länger die Beobachtung dauert, desto bessere Ergebnisse werden erzielt!). Diese Methode wird Ihnen von jedem Meteorologen mißgönnt.


Auswertung:

Das Schuhband wirft einen Schatten: die Sonne scheint
Das Schuhband wirft nichts: es ist bewölkt
Das Schuhband bewegt sich: ein Wind bläst
Das Schuhband bewegt sich sehr: ein Sturmwind bläst
Das Schuhband ist weggeflogen: ein Taifun bläst
Das Schuhband ist naß: es regnet
Das Schuhband ist hart: es friert
Das Schuhband ist nicht zu sehen: es ist nebelig

Damit Sie sich noch bessere Vorstellung über das Wetter in dem Königreich machen könnten, haben wir für Sie einige interessanten Daten ermittelt. Diese Daten stammen aus der meteorologischen Station auf dem Berg Lysá hora. Die höchste Temperatur war angeblich am 5. 7. 1957, und zwar +29,4 °C, die nie-
drigste Temperatur dagegen am 9. 2. 1956, und zwar -30,9 °C. Am meisten hat es am 6. 5. 1968 geblasen, nämlich mit der Windgeschwindigkeit von 44 m/s (158,5 km/h). Die höchsten Jahresniederschläge haben die Meteorologen im Jahre 1913 - 2254,7 mm gemessen. Die höchsten Monatsniederschläge gab es unlängst - im Juli 1997 - und zwar 811,5 mm, wobei die höchsten Tagesniederschläge wieder im Juli - am 6. 7. 1997, und zwar mit 233,8 mm, gemessen wurden.

Fauna und flora

Die Fauna und Flora des Walachischen Königreichs ist leider bei weitem nicht mehr das, was sie früher war. Es droht Ihnen leider nicht mehr ein romantischer Tod in der Mitte einer Wolfsmeute oder infolge eines verlorenen, obwohl erbitterten Kampfes mit einem Bären. Sie müßten wirklich Glück haben, um diese Tiere zumindest aus der Ferne zu sehen. Dennoch zählt unsere Natur zu den am besten erhaltenen Naturen in der ganzen Tschechischen Republik. Ein beträchtlicher Teil des Walachischen Königreichs ist zugleich ein Naturschutzgebiet Beskydy, das mit seiner Fläche von 1160 km2 das größte Schutzgebiet in der Tschechischen Republik darstellt, und das Ihnen sicherlich etwas bieten kann. Ich nehme an, daß Sie sich nicht sehr viel für Insekten und andere Waldungeziefer interessieren werden; von diesen werden Sie sowieso auf jedem Schritt begleitet und gebissen und gebissen, oder mindestens in anderer Weise belästigt. Deshalb nehme ich an, daß Ihre Aufmerksamkeit nur auf Schlangen, einige Vogelarten und auf Waldsäugetiere gerichtet ist. In den Bergwäldern leben viele übliche - wenn auch seltene Geschöpfe - unter anderem der fleckige Salamander, die gemeine Kreuzotter, das Waldhaselhuhn, der Schwarzstorch, der Schwarzspecht, die Hohltaube, die Bergamsel, der gemeine Sperber, der Waldhabicht, der Waldlerchenfalke, der Großrabe, die Luchskatze, der Walddachs, der Feldhase, der gemeine Waldkauz, der rauhaarige Kauz, der Rehbock, der europäische Hirsch, das Wildschwein und weitere. Mit diesen weiteren meine ich insbesondere den schon erwähnten Wolf und den Bären. Die Wölfe erschienen in der letzten zwei Jahren im Kataster der Gemeinden Pražmo und Morávka, wo auch Angriffe auf nicht bewachte oder schlecht aufbewahrte Schafe registriert wurden. Ein beträchtlicher Anteil der getöteten Schafe ist jedoch umherschweifenden Hunden zuzuschreiben. Der gemeine Wolf ist in den Beskiden eine ursprüngliche Art, die am Anfang des Jahrhunderts zwar ausgerottet wurde, doch dank des Schutzes in der Slowakei wurde der Wolf in die hiesigen Wälder vor drei Jahren wieder heimisch. Im Grenzgebiet des Walachischen Königreichs zur Slowakei bewegt sich zu dieser Zeit eine Meute von diesen sehr hoch organisierten Raubtieren, die den bedeutsamsten Prädatoren, nämlich Hirschen und Wildschweinen nachstellen.
Neben der Fauna haben wir in dem Walachischen Königreich auch die Flora, in die die Tiere sich sehr oft so tief verkriechen, daß Sie sie nicht sehen können und ohne faulen Ausflüchte sei ehrlich gesagt, die Tiere verkriechen sich auch, um mindestens für eine Weile vor Ihnen Ruhe zu haben. Was am meisten der Beachtung wert ist, sind zum Beispiel die Orchideen (Kuckucksblumen, die dachartige Schwertlilie um.) an den nassen Wiesen, die weißköpfige Kratzdistel an den am Bergfuß liegenden Weideländern, die Farnkräuter und die Hirschzunge in Geröllkegeln, usw. Detaillierte Informationen darüber, was Sie alles bei uns an Fauna und Flora sehen oder nicht sehen, bekommen Sie bereitwillig von der Mitarbeitern des CHKO (Naturschutzsgebiet) Beskydy.
Weil das CHKO Beskydy ein Naturschutzgebiet nicht nur der Tschechischen Republik, sondern insbesonders des Walachischen Königreiches ist, und ich - der Verwalter von diesem bin, deshalb fordere ich Sie auf, sich bei uns mindestens so verhalten, wie Sie sich wünschten, daß ich mich bei Ihnen verhalten sollte.
Im weiteren führe ich das Verzeichnis von konkreten Verboten und Beschränkungen im CHKO Beskydy an:

  1. Verbot vom Wegwerfen, Ausschütten, Belegen oder Verbrennen von irgendwelchen Abfällen außer an bestimmten Plätzen. Seien Sie nicht faul das Quentchen Ihres Mülls irgendwohin wegzutragen, wo er dann ohne Verunreinigen der Natur weggeschmissen werden kann.
  2. Verbot die Äste abzubrechen, die Rinde der Bäume oder Sträucher zu vernichten oder auf eine andere Weise zu beschädigen, oder jemand wird Sie beschädigen.
  3. Verbot die Tiere zu stören, fangen, in Gefangenschaft zu pflegen, und gar zu töten.

Es gibt noch eine weitere Reihe von Verboten, aber Sie, als anständige Leute werden kein Interesse dafür haben, diese zu lesen, und die anderen interessieren sich dafür sowieso nicht. Laßt sie uns deshalb getrost überspringen.

Regierung

Der Kopf unseres Walachischen Königreichs ist der König. Der König ist mit einer breiten Gruppe von Verwaltern, die mehr oder weniger für das Funktionieren des Königreichs Sorge tragen, umringt. Für das praktische Funktionieren des Königreichs trage die Sorge jedoch ich - Tomáš Harabiš - als Verwalter für das Ausland, gemeinsam mit meinem Team. Wir haben nämlich für Sie diesen Reiseführer, und überhaupt alles, was mit Ihrer Emigration in unser Königreich zusammenhängt, vorbereitet. Unsere ganze Sorge gilt Ihrem Wohlgefallen an der neuen Heimat, damit sie auf diese stolz sein können.

Ökonomie

Die Ökonomie unseres Königreiches ist sehr stabil, doch seine Bewohner haben noch gar nicht wahrgenommen, daß überhaupt eine Wirtschaftskrise eingetreten ist. Meines Erachtens wurde dieses positive Phänomen dadurch verursacht, daß die Ökonomie unseres Königreichs sich schon seit langem dauernd in einer tiefen Krise befindet. Am dichtesten fällt das Geld in unsere Königskasse gerade von Ihnen, nehmen Sie also auf uns keine Rücksicht! Kaufen Sie die Walachischen Erzeugnisse - als ein treuer Bürger des Walachischen Königreichs. Dadurch werden Sie sich selbst unterstützen.

Kunst und kultur

Die Kunst und Kultur stellen einen der am festesten Pfeiler unseres Walachische Königreichs dar, leider aber auch oft den am wenigsten genügend gewürdigten. Doch gerade deshalb sind wir da, damit wir der Welt entdecken, was in ihr zweifellos ein Chaos verursachen wird. In den nächsten Jahren werden in vielen Ländern der Welt Vertretungsämter des Walachischen Königreichs gegründet mit dem Ziel, die für viele Jahre unterlassene Kultur und den Ruhm unseres außergewöhnlichen Landes zu verbreiten. Nur wenige Leute haben eine Ahnung, wie viele weltberühmte Persönlichkeiten ihr Leben mit dem Walachischen Königreich verbanden. Es wurden hier u. a. geboren: František Palacký, der Gründer Psychoanalyse Sigmund Freud, der Musikkomponist Leoš Janáček, der Bildhauer Albín Polášek, der Maler Zdeněk Burian, Jan Kobzáň und Ilja Hartinger, der berühmteste Schuster Tomáš Baťa, der Forschungsreisende und Schriftsteller Jiří Hanzelka, Ludvík Vaculík, der Fotografer Jindřich Štreit, gearbeitet hat hier der Wissenschaftler und Schriftsteller Jan Amos Komenský. Die gegenwärtigen Schauspieler und Sänger - Bolek Polívka, Vlasta Redl, Eliška Balzerová, Josef Abrhám, Pavel Zedníček. Gearbeitet haben hier auch Radek Brzobohatý, Vlastimil Brodský und andere. Das Walachische Königreich hat oft und gern auch Tomáš Garrigue Masaryk besucht. Nach und nach kommt auch ans Tageslicht, daß das Walachische Königreich die Geburtsstätte von vielen Weltentdeckungen ist. Ich würde kein Bedenken tragen mit lauter Stimme zu behaupten, daß von hier die Wurzeln der britischen Königsfamilie, aber auch die der britischen Nationalsportzweige Golf und Kricket stammen. Die Schottländer fangen an nervös zu werden und bereiten sich für einen gewaltigen Exodus vor, weil festgestellt wurde, daß der schottische Whisky nichts anderes ist, als der wieder neu gebrannte und nachträglich schmackhaft zubereitete walachi-
sche Sliwowitz! Die Italiener haben ihre Nationalsymbole verloren und sind deshalb scheu geworden, denn es wurde ohne Zweifel nachgewiesen, daß die Pizza, die Makkaroni und auch die Spaghetti ursprünglich aus dem Abfall entstanden sind, wenn die alte Köchin Pagáčka aus dem Dorf Huslenky die Schinkenfleckerl zubereitete. Auf diese Weise könnte ich noch sehr lange fortfahren. Warten wir jedoch weitere klare Beweise ab, die gerade zu dieser Zeit überprüft werden. Über alle Neuheiten werden wir natürlich wie immer laufend informieren.

Sport

Sportdisziplinen gausgerechnet im Walachischen Königreich gelegen war. Ich gebe hierzu das Wort an den übermäßig fundierten Spezialisten - Jura Pernický:

Was hat der Weltsport der Walachei zu verdanken oder wie haben die Walachen allen Leuten das Sporteln gelehrt.
Kanada ist keinesfalls die Wiegenstätte des Sports, wie es sich allgemein ins Bewußtsein der Leute dieses Planeten einprägte. Sondern der Walachei und ihren Schaf- und Viehhirten gebührt die Ehre, die Begründer des Weltsportes zu sein. Ein Beweis dafür ist der Hockeyschläger, der ganz auffallend den umgekehrten walachischen Hirtenstab in Erinnerung bringt, und die Form der Scheibe, die wieder den Pferdedreck in Erinnerung bringt; mit Hilfe von diesen haben sich die gutmütigen Gebirgsbewohner die Zeit mit Spiel in den Waldlichtungen vertrieben. Erst während der Besiedlung von Amerika, wohin die walachische Kolonisation infolge einer kurzen Verzögerung in Europa um das 18. Jahrhundert gelangte, gelang es, den Sport vom Walachen Lojzek Valášek, dem Ursprung nach ein Oberschäfer, zu erweitern. Einer der Nachkommen von diesem Valasek ist der ehemalige Trainer der Ligamannschaft von Vsetín, Horst Valášek, dessen Ahnen kehrten Generation über Generation über Deutschland mühselig heim und brachten den Sport zurück. Ein weiterer, triftiger Beweis ist ein Teil der erhaltenen Regeln, die einen harten persönlichen Kontakt ermöglichen. Diese Methode, die aus der professionellen NHL sehr gut bekannt ist, können ganz eindeutig an die Raufereien der Walachen in einer Kneipe erinnern, jedoch mit der Ausnahme, daß heute nicht mehr die Hüte, sondern die Hockey-Dresse abgeworben werden.
In gleicher Weise wird irrtümlich angenommen, daß Golf ein typischer Sport der angelsächsischen Völker ist, obwohl auch Golf in der Walachei entstanden ist. Es gibt viele Nachweise dafür. Sehen wir wieder die Form des Golfschlägers und die Form des Golfballes an. Erinnern sie diese nicht gleichfalls an die Form des umgekehrten walachischen Hirtenstabes und an Kot bollerle von guten Schafen? Auch die Wort „green" (lies: grien) ist eine Verstümmelung des Namens Grúň, einer Reihe von Bergen in der Walachei; dank ihrer Form waren diese ein idealer Platz zum Betreiben von diesem alten, schönen, typisch walachischen Sport.
Wenig bekannt ist die Tatsache, daß in der Walachei das Walachische Radfahrergeschwader (Jagdgeschwader) tätig ist; es handelt sich um einen Verein von enthusiastischen Radfahrer-
schwärmern, die mit ihren holdseligen Fahrten die Walachei und den walachischen Sport propagieren. Wo das walachische Radgeschwader ankommt, sind sie eine Zierde! Denn sie lehren den örtlichen Einwohnern walachische Lieder, die jetzt bis ins tiefste Bewußtsein der Bürgerschaft gedrungen sind. Einige Armeen der Weltmächte, die während des 2. Weltkrieges dem Muster der Walachen gemäß ihre Eliteeinheiten zu „Jagdge-
schwadern" umbildeten, taten es ihnen nach. (zum Beispiel das 112. (Fighter) Squadron RAF = das 112. Jagdgeschwader der britischen königlichen Luftwaffe), die u. a. auch an der Befreiung der Völker aus der Knechtschaft mitgemacht haben...
Jura Pernický

Sprache

Die walachische Sprache ist eine wunderschöne Sprache, die voll von Redewendungen ist und voll von für andere Völker ganz unbegreiflichen Ausdrücken. Kernig, dh. sehr prägnant ist sie insbesondere in ihren Redewendungen und Sprichwörtern, die wir in unserem jährlichen Kalender Namens CALENDARIUM VALACHIUM PERPETUUM UNIVERSALE verwendet haben. Beim ersten Anhören klingt die Sprache fast gleich wie die tschechische Sprache, aber schon beim zweiten Anhören kommt Ihnen zu Ohren, daß Worte, die Sie in der tschechischen Sprache niemals gehört haben., vorhanden sind. In den letzten Jahren hat sich auch bedeutsam die Kenntnis von fremden Sprachen, insbesondere bei der jungen Generation verbessert. In den meisten Touristenstellen sollten Sie sich daher mit den Leuten auf Deutsch oder Englisch verständigen können. Mit den anderen Sprachen werden Sie aber noch Probleme haben.

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