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Was erwartet Sie im Walachischen Königreich?

Brumov - Bylnice

Brumov - Bylnice ist eine Grenzstadt zwischen der Tschechischen und der Slowakischen Republik.
Eine Dominante der Stadt ist die Burg Brumov, die wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut wurde, und zwar in einem Tal des Gebirgszüges Bílé Karpaty, als eine wichtige Landesfestung, die den Wlarapaß (Vlárský průsmyk) überwachte. So hat die Burg im Jahre 1271 dem Einbruch der Tataren Widerstand geleistet, im 15. Jahrhundert wurde sie von den Hussiten erobert und am Ende des 17. und am Anfang des 18. Jahrhunderts hatte sie eine strategische Bedeutung in den Kriegen mit Türken und Kuruzen erworben.

Nach dem Brand im Jahre 1820 wurde sie nicht mehr erneuert. Unter der Burg entstand etwa im Jahre 1224 die Ansiedlung Brumov, die im Jahre 1500 vom König Vladislav II. zur Stadt erhoben wurde. Zu den örtlichen historischen Sehenswürdigkeiten sollte man das gotische Kirchlein des Heiligen Václav und den Judenfriedhof zählen. Auch eine Reihe von Statuen in allen Teilen der Stadt und die älteste bekannte Bierbrauerei in Mähren aus dem Jahre 1574 sind einer Erwähnung wert.
Die Stadt und ihre Umgebung, die in das geschützte Landschaftsgebiet CHKO Bílé Karpaty gebettet ist, bietet viele Gelegenheiten zu Fuß- und Radfahrtouristik an.

Frenštát pod Radhoštěm

Die Gemeinde wurde im Rahmen der Kolonisierung der Gegend um rund 1300 gegründet. Den Status der Stadt hat sie im Jahre 1781 erworben. Die Stadt Frenštát lag an der Kreuzung der Wege, was ihre Entwicklung günstig beeinflußte.
Im Jahre 1884 wurde der Bergverein Radhošt gegründet und dadurch wurden die Grundlagen der tschechischen Touristik begründet. Durch die Anstrengungen dieses Vereins wurde das am schönste Gebiet der Radhošter Beskiden zugänglich gemacht. Die Stadt ist kulturelles, sportliches und touristisches Zentrum mit einer Menge von Erholungs- und Unterkunftseinrichtungen.
Zu den am bedeutesten Frenštáter Landsleuten zählt zweifellos der Bildhauer Albín Polášek, der Er-schaffer der Statuengruppe der Heiligen Cyril und Metoděj, des heidnischen Gottes Radegast und von vielen anderen Kunstwerken.
Unweit der Stadt befindet sich das bedeutsame Touristen- und Skizentrum Pustevny, mit charakteristischen Bauwerken des Architekten Dušan Jurkovič.

Frýdek - Místek

Die Stadt Frýdek wurde von den Těšníner Fürsten gleichzeitig mit der Burg während der Jahre 1327 - 1333 an einem damals noch nicht besiedelten Ort gegründet. Über Místek gibt es den ersten schriftlichen Bericht aus dem Jahre 1267, danach ist die Gemeinde infolge Kriegszeiten verfallen. Ein weiterer Bericht, der über die Stadt Newenstetil (Místko) spricht, stammt aus dem Jahr 1402. Seit dem Jahr 1943 wurden die beiden Städte verbunden und im Jahre 1950 dann definitiv vereinigt.
Im ältesten historischen Denkmal - im Frýdeker Schloß - siedelt das Beskidenmuseum, in dem man eine Exposition der ganzen Beskidenregion oder eine der vielen Ausstellungen besichtigen kann. Jedes Jahr werden in der Stadt viele Musikfestspiele und Historienfeste abgehalten.
Die Umgebungsnatur des Gebirgszüges Moravskoslezské Beskydy bietet viele Gelegenheiten, sich touristisch und sportlich während des ganzen Jahres zu betätigen. Es werden Touristik,
Radfahren und Wassersportarten bei der Talsperre Olešná angeboten. Weitere Möglichkeiten gibt es dann im Winter im Skizentrum Palkovice und an vielen anderen Plätzen.

Hodslavice

In der Gemeinde Hodslavice steht das Geburtshaus und das Denkmal des Historikers und Politologen František Palacký (1798-1876) (siehe Abb. No. 4), der in einer kleinen Hütte eines Hodslavicer Lehrers geboren wurde. Im Geburtshaus von Palacký, das heute ein Kulturdenkmal ist, wurde eine Ausstellung eingerichtet. Die älteste historische Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist ein Kirchlein aus Holz, das anscheinend aus dem 15. Jahrhundert stammt. An einem der nordwestlichen Berghänge steht eine ehemalige Windmühle vom hollandischen Typ aus dem Jahre 1864.
Die Umgebung von Hodslavice bietet viele mannigfaltige Möglichkeiten zu touristischen Ausflügen, und unmittelbar in der Stadt gibt es reichliche Gelegenheiten sich sportlich und auch kulturell zu betätigen.

Holešov

Seit dem Jahre 1650 gehörte die Stadt Holešov dem Adelgeschlecht der Grafen aus Rottal. Jan Rottal gehörte damals zu den vermögendsten Adeligen. Er verschärfte die Untertänigkeit und hat die Rekatholisierung durchgeführt. Den Juden verlieh er Privilegien und hat mit dem Ausbau seines Schlosses begonnen; das Schloß wurde mit Werken der damaligen Künstler ausgeschmückt.
Ein Weltunikat - die Šach-Synagoge wurde im Jahre 1550 an einer Stelle eines Bauwerkes aus Holz, das von einem Brand vernichtet wurde, gebaut. Diese Synagoge ist ein Original des sogenannten polnischen Typs. Den Namen Šach-synagoge hat diese nach dem Rabbiner Sabbatal ben Meir ha-Kohen erworben, der im unweit gelegenen Juden-
friedhof beigesetzt ist. Zu den weiteren bedeutsamen historischen Denkmälern gehört das Dreischiffbauwerk im Barockstil der Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt. An der Epistelseite des Presbyteriums wurde die Schwarze Kapelle angebaut; diese erwarb ihren Namen dank der Verwendung von schwarzem und grauem Marmor an den Wänden. Die heutige Stadt Holešov ist, nach den alljährlichen Veranstaltungen des Radfahrermarathons
Drásal, als Festival für Jazzmusik bekannt, sowie als Treffpunkt von Autoveteranen.

Hošťálková

Im 14. Jahrhundert wurde eine der ältesten Gemeiden, Hoštálková gegründet. Bis 1678 war die Gemeinde ein Bestandteil der Vsetíner Herrschaft, seit der Hälfte des 17. Jahrhunderts ist sie eine selbständige Herrschaft geworden. Während der Jahre 1777 - 1781 wurde die Gemeinde ein Schauplatz des Kampfes von walachischen Protestanten für ihre religiöse Freiheit; dieser Kampf hat seinen Höhenpunkt im Jahre 1781 durch Ausgabe des Toleranzpatentes erreicht.
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählen die evangelische und die katholische Kirche wie auch das im Empirestil gebaute Schloß Hoštálková. Es liegt unweit vom Winterskizentrum Troják. Dort wieder gibt es viele touristische und Radfahrwanderwege.

Hukvaldy

Auf einem Felsgipfel wurde in etwa der Hälfte des 13. Jahrhunderts die Burg Hukvaldy gegründet. Dieser am meisten erweiterten Burgkomplex in Mähren wurde im Verlauf von fünf Jahrhunderten ununterbrochen erweitert. Die im 16. Jahrhundert gebauten Festungswerke haben ihre Aufgabe insbesonders während des Dreißigjährigen Krieges erfüllt. Zum letzten Mal wurde die Burg am Ende des 17. Jahrhunderts überbaut. Ihren Ruhm beendete jedoch das Feuer im Jahre 1762 und danach wurde die Burg nicht mehr renoviert.
In Hukvaldy wurde der Komponist Leoš Janáček (1854 - 1928) geboren. Hier hat er die Motive seiner Musikschöpfungen gefunden. Mit viel Fleiß sammelte er in der Gegend Melodien und Volkslieder.
In der reizenden Umgebung des Hukvalder Naturparks wurde ein Naturtheater errichtet. In ihm werden regelmäßig die Internationalen Musikfestspiele „Hukvaldy von Janáček" abgehalten.

Hutisko - Solanec

Liegt auf einem alten Weg, der Rožnov p. R. mit Velké Karlovice verbindet. Soláň (861 m), der der Gemeinde dominiert, bekam den Namen nach einem alten Salzpfad, der hier früher führte und wo das Salz aus Ungarn nach Mähren geschmuggelt wurde.
Im Gemeindekataster steht ein Monolit Ch. G. Masaryk, der der einzige in der Tschechischen Republik ist und den der örtliche Lehrer Cyril Mach mit Kindern aufbaute.
Berg Soláň und Gemeinde Hutisko - Solanec ist mit dem Namen bedeutender tschechischen Künstler verbunden und dank der Position gehört zu den meist besuchten touristischen Orten in der Region.

Karolinka

Das Karolinenhüttenwerk hat der Unternehmer Solomon Reich gegründet und nach seiner Stiefmutter benannt. Das Hüttenwerk wurde am 11. September 1862 in Betrieb genommen. Nach dem Karolinenhüttenwerk wurde auch die Gemeinde benannt und diese hat sich, dank der neuen Industrie, schnell ausgedehnt.
Die größte Aufmerksamkeit schenken Sie in Karolinka dem Komplex von 26 Blockhäusern, die sich am Anfang des Tales Raťkov befinden. Die Wohngebäude aus der Zeit des 18. und dem Anfang des 19. Jahrhunderts sind mit den ursprünglichen Wirtschaftsgebäuden verbunden. Die Schönheit der hügeligen Landschaft ladet die Touristen zu Spaziergängen zu allen Jahreszeiten ein, eine Menge von Unterkunfts- und Freizeiteinrichtungen erwartet Sie.

Kopřivnice

Die Berühmtheit der Stadt Kopřivnice und des Unternehmens Tatra begann im Jahr 1850. Damals begann der Sattler Ignác Šustala im Gebäude der „Vogtei" mit handwerklicher Herstellung von „Kutschierwagen", denen bald Luxuskutschen folgten. Die anfangs anspruchslose Werkstätte hat sich später zur späteren Fabrik Tatra erweitert.
Nach der erfolgreichen Präsentierung des ersten Automobils „Präsident" auf der Ausstellung in Wien, begann die berühmteste Ära der Fabrik in Kopřivnice.
Heute werden hier Lastkraftwagen der Marke Tatra hergestellt, die eine Berühmtheit darstellen, besonders bei Lkw-Weltwettbewerben, insbesonders bei den Wettkämpfen Paris - Dakar. (siehe Farbabb. No. 15)
Im technischen Museum sehen Sie fünf Entwicklungsetappen des Automobilwerkes Tatra in Kopřivnice. Es werden hier nicht nur der legendäre Wagen „Präsident" gezeigt, sondern mit mehr als 50 Personenkraftwagen, auch ein Prototyp des Aeroschlittens und eine Eisenbahnpersonendraisine.
In der Stadt Kopřivnice kann man dann im Geburtshaus von Ignác Šustala noch das Vogthausmuseum besuchen. Eine weitere ständige Ausstellung ist den Landleuten von Kopřivnice gewidmet. Ein Archäologiesektor und ein Ethnographiesektor sind dort zu besichtigen. Zu all dem bietet die Stadt Kopřivnice zu jeder Jahreszeit eine reiche Auswahl von kulturellen und sportlichen Möglichkeiten an.

Kunčice pod Ondřejníkem

Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt Kunčice ist ein Holzkirchlein aus dem 18. Jahrhundert, das im Jahre 1931 aus dem damaligen Karpatenvorlandrußland in die Stadt Kunčice transportiert wurde. (siehe Abb. No. 2) Im Gebäude der örtlichen Grundschule kann man die Karel Svolinský Galerie besuchen, die mit einer reichen Sammlung von 130 Kunstwerken aufwartet.
Die Stadt Kunčice pod Ondřejníkem ist außerdem als bekanntes Erholungsgebiet des Ostrauer Gebietes berühmt. Die Umgebung ladet zur Winter-, wie Sommertouristik ein, wobei dank ihrer Lage und dem hügeligem Charakter der Landschaft die Gemeinde auch ein gutbesuchtes Paraglidingzentrum geworden ist.

Nový Jičín

Die Stadt Nový Jičín wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts an der Kreuzung von zwei altertümlichen Geschäftswegen gegründet. Die erste Erwähnung darüber stammt aus dem Jahre 1313, als die damalige Siedlung vom König Jan Lucemburský die Stadtprivilegien erhielt. Der altertümliche Stadtplatz zählt zu den eindrucksvollsten Stadtplätzen in den tschechischen Ländern. Aus der Äre der Žerotín Herrschaft stammt der Laubengang auf dem Stadtplatz, der bis zur heutiger Zeit an allen vier Seiten des Platzes erhalten wurde. Unweit vom Stadtzentrum befindet sich das Žerotíner Schloß, das an der Stelle der ursprünglichen, im gotischen Stil gebauten Burg er-
richet wurde. Heute ist im Schloß das Etnographische Bezirksmuseum mit einer ständigen Ausstellung von Hüten angesiedelt. Weitere Ausstellungshallen sind vorhanden.

Ostrava

Ostrava erhielt den Status einer Stadt vom Olmützer Bischof Bruno in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. In die Stadt kamen Ansiedler von verschiedenen Orten und erst sie bestimmten den Charakter der Stadt. Schon im Mittelalter wuchsen also in Ostrava verschiedene Kulturen aneinander: erstens die tschechische, dann die deutsche, die polnische und später auch die jüdische Kultur.
Ostrava ist eine Stadt der Ausstellungen, der Messen, der kulturellen und sportlichen Aktionen. Die Stadt ist für ihr hohes Niveau der Theater und Galerien bekannt. Ostrava ist auch der Sitz der Janáček Philharmonie. Zu den bedeutungsvolleren Besuchermagneten zählen die Musikfestspiele und das Puppenfestival.
Eine Dominante der Stadt ist das Neue Rathaus. An dem monumentalen Zweitraktgebäude mit einem verglasten, 85,8 m hohen Aussichtsturm, befinden sich 4 Bronzstatuen von Václav Mach. Sie stellen die vier Symbole der Stadt dar: Kohlenbergbau, Geschäft, Wissenschaft und Hüttenwesen. Das Gebäude wurde in den Jahren 1925 - 1930 erbaut und stellt den größten Rathauskomplex in der Tschechischen Republik dar. Im Bergbaumuseum, das im Jahre 1993 eröffnet wurde, befindet sich eine ständige Ausstellung über die urzeitliche Besiedlung von Landeck und über die Entwicklung der Bergbaukunde in Ostrava und Karviná seit dem Jahr 1782 bis zur Gegenwart.
Im Jahre 1951 wurde in Ostrava ein zoologischer Garten gegründet. In das heutige Areal in Ostrava - Kunčičiky siedelte der zoologische Garten im Jahre 1960 über. Heute dehnt sich der Zoo auf 103 ha aus, man zeigt und züchtet fast 800 Tiere und ist auf das Nachzüchten der bedrohten Tierarten spezialisiert. Das Wappentier des zoologischen Gartens in Ostrava wurde die augenscharfe Luchskatze, denn der Luchs wird in hiesigem ZOO speziell nachgezüchtet.

Ostravice

Das Vorgebirgsdorf bekam seinen Namen nach gleichnamigem Fluß. Ursprünglich gehörte das Dorf zu den größten Dörfern im Land. Es erstreckte sich kilometerlang am linken Ufer des Flusses Ostravice, von Frýdlant bis zur slowakischen Grenze. Das Dorf liegt in einem malerischen Tal zwischen zwei Bergriesen: Lysá hora (1323 m), dem höchsten Berg des Gebirgszüges Moravskoslezské Beskydy und Smrk (1276 m).
Die Grenze des Dorfes quert den Damm der Talsperre Šance, deren 63,5 m hoher Damm bis zu 64 Million m3 Wasser speichert. Das Dorf Ostravice gehört heute zu den bedeutungsvolleren Touristen- und Erholungszentren im Gebiet des Gebirgszüges Beskydy.

Příbor

Die Stadt Příbor ist als eine Stadtdenkmalreservation bekannt. Der zentrale Stadtplatz ist mit im Renaissancestil gebauten Bürgerhäusern mit Laubengängen umrahmt. Das Schicksal der Stadt wurde von einem Piaristenheim und mit einem Gymnasium bestimmt, das im Jahre 1694 gegründet wurde. Studiert hat hier u. v. a. auch Ondřej Šebesta aus Janovice, der spätere rebellische Hauptmann Ondráš. Zu den bedeutungsvollsten Söhnen der Stadt zählt der berühmte Wissenschaftler, der Gründer der Psychoanalyse und der Träger des Goethepreises für die im Wissenschaftsbereich erzielte Erfolge, MUDr. Sigmund Freud. Zur Ehrung des bedeutungsvollen Gründers der Psychoanalyse wurde im Museum der Stadt Příbor die Dr. Sigmund Freud Gedenkhalle eröffnet. Im Jahre 2001 wird die Stadt Příbor das 750. Jahr ihrer Gründung feiern.

Rožnov pod Radhoštěm

Die Stadt liegt im Herzen der Gebirgszügen Beskydské und Valašské vrchy, am Fuß des denkwürdigen Berges Radhošt, der seit Menschenerinnerung ein Zentrum der kulturellen Herkunft der Bewohner des mähruschen Landes ist. Auf diesem Berg, begegnen sich zwei Gegensätze, die zweifellos in unsere Geschichte gehören: zum einen der heidnische Gott Radegast und zum zweiten die beiden christlichen Sendboten unserer mährischen Kultur, nämlich der Heilige Cyril und der Heilige Metoděj. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt als klimatischer Kurort bekannt. In der Gegenwart erlangte die Stadt besonders wegen des Standortes des walachischen Museums Berühmtheit. Dank den Gebrüdern Jaroněk wurde der erste Teil des „Skanzens", wie man in tschechischer Sprache dieses Museumsdorf bezeichnet, im Jahre 1925 eröffnet. Die Museumgesellschaft hielt auf dem Gelände des Museumsdorfes das erste Folklorefestival in der Walachei ab. Im Museumsdorf standen damals das Rathaus, das Bill-Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert und ein paar andere, winzige Objekte. Heute besteht das „Walachische Museum in der Natur", also das Rožnover Museumsdorf, aus drei Teilen und umfaßt 120 Gedenkobjekte: Holzstädtchen, in dem ganzjährig das Auftreten von Folklorevereinen und verschiedenste Jahrmärkte stattfinden. Im zweiten Teil des Museumsdorfes züchten die Bewohner in ihren walachischen Nationaltrachten Haustiere, bearbeiten bescheidene Felder und zeigen alte, handwerkliche Fähigkeiten. Der letzte, dritte Teil des Museumsareals heißt Mühlental (Mlýnská dolina). Dort werden technische Wasserbauwerke betrieben.
In der Umgebung der Stadt können sich Liebhaber aller Sportarten betätigen. Es gibt z. B. die langen Kilometer von Touristen- und Radfahrertrassen oder ein weites Angebot an Forellengewässern. Auf die Besucher warten Hotels und Pensionen der verschiedensten Kategorien und Preisklassen.

Slušovice

In der Gemeinde Slušovice, die benachbart zum Landschafts-
schutzgebiet Hostýnské a Vizovické vrchy liegt, befindet sich das größte Rennareal mit einer geneigter Bahn in Mähren. Es werden hier Pferderennen abgehalten. Das Hauptpferdewettrennen geht um den „Preis der Stadt Slušovice". Am Hügel Bílá hora gibt es ein Flughafen mit einer Schule für ultraleichte Flugzeuge. Es gibt hier auch die Möglichkeit einen Aussichtsflug zu machen.

Štramberk

Das malerische Dörfchen an den Berghängen von Zámecký kopec wurde im Jahre 1359 gegründet. Über der Stadt und über der weitreichenden Gegend thront eine Burgruine mit einem zylindrischen Turm, dem sogenannten Štramberská trúba. Die seinerzeit majetätische Burg gehörte zu einer Reihe von Wachfestungen. In Verfall geriet die Burg nach dem Jahre 1533, als die Funktion der Obrigkeitsresidenz verloren wude. Nachdem der Burgvorderteil im Jahre 1783 zusammenstürzte, ist von der ehemaligen Burg nur noch das Tor Trúba mit einem kleinen Hof und ein Teil der Schanzen übriggeblieben. Das Tor Trúba wurde vom Klub der Tschechischen Touristen renoviert und seit dem Jahre 1903 als Aussichtsturm verwendet. Ein architektonisches Unikat - die walachischen Blockhütten aus dem 18. und 19. Jahrhundert, im Stadtdenkmalschutzgebiet, sollten Sie sich ansehen.
Den Aufenthalt in der Stadt können Sie sich angenehm machen, wenn Sie einen Spaziergang in den Nationalpark am Hügel Kotouč, oder eine Besichtigung des Zdeněk Burian Museums unternehmen. Die Kunstwerke des letztgenannten Malers wurden durch Funde in der örtlichen Grotte Šipka inspiriert. Hier fand man die Spuren einer menschlichen Besiedlung aus dem Mittel- und Spätpaläolith. Diese zugehörigen archäologischen Funde können Sie sich im Stadtmuseum ansehen.

Trojanovice

In Trojanovice beginnt die Seilbahn aus Ráztoka auf die Pustevny und erschliesst die dortigen sommertouristischen- und Schifahrerterrains. In der Gemeinde sind die wichtigsten Bauwerke das Ehrenmal der Gebrüder Strnadel und Jan Knebl, sowie die Kapelle der Heiligen Cyril und Metoděj am Berg Radhošt aus dem Jahre 1898. Für die Kapelleinstandhaltung sorgt der Verein Matice Radhoštská, der seinen Sitz in Trojanovice hat.

Valašské Meziříčí

Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt Valašské Meziříčí stammt aus dem Jahre 1279. Dank der allgemeinen Bildung und Kulturstufe in der Stadt wurde sie als „walachisches Athen" benannt. Unmittelbar in der Stadt befinden sich zwei Schlösser. Das Schloß der Žerotíner Herrschaft wurde im vergangenen Jahrhundert zu einer Frauenstrafanstalt umgewandelt. Eine Geschichte besagt, daß einst eine Frau ihren Mann vergiftete und zwar mit Kaffee und ihre Strafe verbüsste sie in obiger Strafanstalt. Heute sagt man daher: die untreue Maryša servierte ihm einen recht qualitätsarmen Kaffee. Heute ist hier eine Kulturanstalt angesiedelt. Bei Aktionen dieser Kulturanstalt können Sie in Ihrem walachi-
schen Reisepaß einen Gedenkstempel von Maryša erwerben. Im Kinský-Schloß befindet sich ein Museum mit Expositionen zur Stadtgeschichte, Glas-, Gobelin- und Möbelausstellung. Das Zentrum der Stadt Valašské Meziříčí wurde zur Gedenkzone erklärt. Die Stadt zieren auch die wetlbekannte Mährische Goblenmanufaktur und Sternwarte, die zum Observatorium des Walachischen Königreichs erklärt wurde.

Velké Karlovice

Früher ein typisch walachisches Dorf Velké Karlovice breitet sich auf dem von dem Fluß Vsetínská Bečva gebildeten Gelände im Gebirgsvorland der Gebirgszüge Javorníky und Beskydy aus. Dank des Reichtums der umgebeneden Wälder wurde das Dorf ein Hüttenwerkzentrum. Hier betrieb man verschiedene Arten der Herstellung für den Hausbedarf, zum Beispiel die Dachschindel-, die Pferdedecke- und die Stickereiherstellung.
Zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde zählt das königliche Kirchlein aus dem Jahre 1754 und das Museum Karlovice mit einer ständigen Exposition etnographischen Sammlungen. Eine Seltenheit stellt das aus Schafwolle hergestellte Krippenspiel (Bethlehem) dar.
Aus der Gemeine Velké Karlovice stammen, oder lebten hier, viele bedeutsame Künstler, die mit Hilfe verschiedener Kunstarten die prachtvolle Natur der Umgebung abbildeten. Dank der Natur ist die Gemeinde Velké Karlovice zu einem vielgesuchten Ziel der Touristen geworden, die hierher zu jeder Jahreszeit gerne zurückkehren.

Vizovice

Dank der Bauten und dank einer bunten Palette von Kulturprogrammen ist die Stadt Vizovice ein häufiges Ziel der Touristen. Die beliebte Pflaumenlese, die am letzten Septemberwochen-ende abgehalten wird, ist insbesondere durch den Wettbewerb im Pflaumenknödelessen bekannt geworden. Das Vizovicer Schloß wurde Anfang des 17. Jahrhunderts an der Stelle einer mittelalterlichen Festung aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Erst in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat das Schloß die Klassizismusgestalt des erhalten. Zu den hochgeschätzten Exponaten gehören hier die, in der Schloßgemäldesammlung befindendlichen Kunstwerke der holländischen Malkunst. Nicht weniger ist die Stadt Vizovice auch mit dem Sliwowitz verbunden, der ein traditionelles Getränk der Walachen in der ganzen Walachei ist. Der erste Beweis über Brennen von Schnaps in Vizovice stammt aus dem Jahre 1585. Zuerst wurde der Branntwein aus Bierabfällen gebrannt. Dank den Pflaumenbäumen, von denen es in der Umgebung zehntausende gab, wurde dann der Sliwowitz schon Anfang des 18. Jahrhunderts aus Pflaumen gebrannt. Die erste Vizovicer Brennerei wurde im Jahre 1812 vom Karel Singer gegründet, eine weitere Brennerei wurde im Jahre 1985 vom Rudolf Jelínek gebaut und bis 1932 fanden sich in Vizovice 11 Brennereien.

Vsetín

Der älteste schriftliche Bericht über Vsetín stammt aus dem Jahre 1308, als die Stadt dem Orden der Tempelritter und danach dem Johanniterorden unterstand. Die Inhaber der Stadt Vsetín haben oft gewechselt - die ersten waren die Herren von Kravaře, dann von Cimburk, von Kunštát und andere. Im Wappen trägt die Stadt Vsetín ein Lamm, das aus dem Ordenwappen der Johanniter stammt, wobei es Jesus Christus als Opferlamm symbolisieren soll. Über der heutigen Stadt Vsetín thront noch immer das Renaissanceschloß aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, in dem das Bezirksheimatkundemuseum angesiedelt ist. Heute ist das Museum ein Zentrum der bedeutungsvolleren Kultur- und Gesellschaftsaktionen, mit einer ständigen Exposition von Kunsthandwerken des Bugholzmöbelherstellers der Firmen Thonet und Kohn.

Zlín

Die Geschichte der Stadt reicht bis ins Mittelalter zurück, als die Gemeinde Zlín ein historisches Zentrum für die umgebende walachische Besiedlung war. Ein bedeutungsvoller Impuls in der Stadtgeschichte war die Gründung der Firma Baťa, die in großem Ausmaß weitere ökonomische und kulturelle Entwicklung der Stadt beeinflußt hat. Die Stadt Zlín kommt allen Liebhabern der Kultur entgegen mit ihren Programmen im Stadttheater, in der Bohuslav Martinů Philharmonie, in der Staatsgalerie und in einer ganzen Reihe von Museen. Zu den am meisten besuchten Orten der Stadt gehört das Museum von Südostmähren mit einer beständigen Exposition der weltberühmten Forschungsreisenden Hanzelka und Zikmund, sowie das Schuhmuseum. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Zlín gehören zweifellos die Filmateliers, die in den sechziger Jahren durch die Zeichentrick- und Trickfilme der Künstler Karel Zeman und Hermína Týrlová berühmt wurden. Eine herrliche Erholung in der Nähe der Stadt werden Sie im Areal des zoologischen Gartens Lešná finden; hier befindet sich die größte Sammlung von Vogelarten in der Tschechischen Republik. Ein anderer sehenswerter Ort ist das Zliner Schloß, mit reichen Interieure und einer interessanten Orientalsammlung.

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